Er lehrte sie das Schweigen,
das Schweigen im endlosen Raum,
übrig gebliebene Worte,
wanderten in ihren Traum.
Zu dichten Wolken versponnen,
drängten sie immerfort
die schöneren Tage vor Augen
von ihrem zu seinem Ort.
Er lehrte sie das Warten,
das Warten auf drehenden Wind,
sie wartete wie eine Tote,
sie wartete wie ein Kind,
auf diese Wunder und Zeichen,
die ihr sein Mut nicht bescherte,
auf neu gestellte Weichen,
die ihnen die Furcht verwehrte.
Er lehrte sich das Vergessen,
das Vergessen des eigenen Glücks.
Er verlernte sogar zu sprechen,
mit jedem Verschweigen ein Stück.
Es brachen des Adlers schwingen,
es verstummten die Lieder und Klänge.
Was verraten sie in seinen Träumen?
Wie entflieh´n sie der grausamen Enge?
Und sie? Sie lehrt sich Vergebung,
die Vergebung all´ ihrer Schwächen.
Ihre Handflächen dreht sie zum Meer,
sie schwankt, doch gleich wird sie lächeln,
denn Sand umhüllt ihren Körper,
und Meersalz kränzt ihre Haare,
hier werden sie alle vergolten,
die großen und kleineren Jahre.
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Alice McDuff ~ 8. Mai 2007
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