Für kurze Zeit huschten Reflexe und Lichter
Durch Herzensland;
Für kurze Zeit reichten uns Musen und Dichter
Ihr Gönnerband.
Für Stunden nur traten verborgene Worte
Ans Tageslicht,
Und zeigten Wünsche aus vergessenem Orte
Ihr Angesicht.
Für einen Tag sang uns das Wellengestöber
Die Hoffnung vor,
Die frühe Sonne legte uns feine Köder
vor´s Seelentor.
Für sieben Monde trug die Bande des Herzens,
Bevor sie riss.
Sodann erwachten neue Quellen des Schmerzens
Für ungewiss.
Für lange Zeit werden uns fliehende Sterne
Die Nächte blenden,
Und lebend verschüttete Bilder der Ferne
Im Grab sich wenden.
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Alice McDuff ~ 21. September 2007
Inspiriert von Friederike Bruns Gedicht "Ich denke dein" (1795) sowie von J.W. von Goethes Gedicht "Nähe des Geliebten" (1796)
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