Welcome to my Wonderland! All poems and tales copyright Alice Mc Duff (my crazy alter ego, propably:-)), except where indicated.
October 23, 2007
Good News:-)
One of my German poems has been picked for the 2008 edition of the Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts (Frankfurt Library of Comtemporary Poetry). This edition offers a representative cross section of literary culture of the German society. And in the letter I received, it says: "The editor therefore particularily looks for contributions of authors who have not yet been discovered, whose literary career still lie ahead of them."
Moreover, it states that "the Frankfurter Bibliothek is one of the most widespread lyrical publications of the last decades. It is bought worldwide by the most important libraries, e.g. by the Wiener Staatsbibliothek (Vienna State Library), the Schweizer Nationalbibliothek (Swiss National Library), the Französische Nationalbibliothek (French National Library) and the National Library of Congress in Washington."
I am very happy and proud, as you may guess:-)
And finally, by being published, I have automatically entered a contest for a scholarship for a one-year-course in Literary Writing at the Cornelia Goethe Akademie for Literary Writing in Frankfurt - the first adress for new talented writers in Germany! So please wish me luck!!!
Even if I don´t get the scholarship (which I probably won´t!), I have made up my mind to apply for that course and offer myself the luxury of seriously consecrating myself to writing. For some special reasons, the next two years shall be the perfect time for doing so... but that is another beautiful story in my life that I will unveil in a little while:-)))
Oh, life is such a Wonderland!
x Alice
September 23, 2007
September 22, 2007
Liebeskreisel
Durch Herzensland;
Für kurze Zeit reichten uns Musen und Dichter
Ihr Gönnerband.
Für Stunden nur traten verborgene Worte
Ans Tageslicht,
Und zeigten Wünsche aus vergessenem Orte
Ihr Angesicht.
Für einen Tag sang uns das Wellengestöber
Die Hoffnung vor,
Die frühe Sonne legte uns feine Köder
vor´s Seelentor.
Für sieben Monde trug die Bande des Herzens,
Bevor sie riss.
Sodann erwachten neue Quellen des Schmerzens
Für ungewiss.
Für lange Zeit werden uns fliehende Sterne
Die Nächte blenden,
Und lebend verschüttete Bilder der Ferne
Im Grab sich wenden.
**********
Alice McDuff ~ 21. September 2007
Inspiriert von Friederike Bruns Gedicht "Ich denke dein" (1795) sowie von J.W. von Goethes Gedicht "Nähe des Geliebten" (1796)
September 17, 2007
J.W. von Goethe: Warum gabst du uns...
Unsre Zukunft ahndungsvoll zu schaun,
Unsrer Liebe, unsrem Erdenglücke
Wähnend selig nimmer hinzutraun?
Warum gabst uns, Schicksal, die Gefühle,
Uns einander in das Herz zu sehn,
Um durch all´die seltenen Gewühle
Unser wahr Verhältnis auszuspähn?
Ach, so viele tausend Menschen kennen,
Dumpf sich treibend, kaum ihr eigen Herz,
Schweben zwecklos hin und her und rennen
Hoffnungsvoll in unversehnem Schmerz;
Jauchzen wieder, wenn der schnellen Freuden
Unerwart´te Morgenröte tagt.
Nur uns armen liebevollen beiden
ist das wechselseit´ge Glück versagt,
Uns zu lieben, ohn´uns zu verstehen,
In den andern sehn, was er nie war,
Immer frisch auf Traumglück auszugehen
Und zu schwanken auch in Traumgefahr.
Glücklich, den ein leerer Traum beschäftigt!
Glücklich, dem die Ahndung eitel wär´!
Jede Gegenwart und jeder Blick bekräftigt
Traum und Ahndung leider uns noch mehr.
Sag´, was will das Schicksal uns bereiten?
Sag´, wie band es uns so rein genau?
Ach, du warst in abgelebten Zeiten
Meine Schwester oder meine Frau;
Kanntest jeden Zug in meinem Wesen,
Spähest, wie die reinste Nerve klingt,
Konntest mich mit einem Blicke lesen,
Den so schwer ein sterblich Aug´durchdringt.
Tropftest Mäßigung dem heißen Blute,
Richtetest den wilden irren Lauf,
Und in deinen Engelsarmen ruhte
Die zerstörte Brust sich wieder auf;
Hieltest zauberleicht ihn angebunden
Und vergaukeltest ihm manchen Tag.
Welche Seligkeit glich jenen Wonnestunden,
Da er dankbar dir zu Füßen lag,
Fühlt´sein Herz an deinem Herzen schwellen,
Fühlte sich in deinem Auge gut,
Alle seine Sinnen sich erhellen
Und beruhigen sein brausend Blut.
Und von allem dem schwebt ein Erinnern
Nur noch um das ungewisse Herz,
Fühlt die alte Wahrheit ewig gleich im Innern,
Und der neue Zustand wird ihm Schmerz.
Und wir scheinen uns nur halb beseelet,
Dämmernd ist um uns der hellste Tag.
Glücklich, daß das Schicksal, das uns quälet,
Uns doch nicht verändern mag.
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Johann Wolfgang von Goethe, aus der Sammlung der "Verse an Lida", am 14.4.1776 an Frau v. Stein gesandt; zwischen den Briefen überliefert; nur diese eine Handschrift. Erster Druck: Schöll 1848.
Nun ja, jetzt bin ich schlußendlich doch bei Goethe gelandet:-) Ich hatte mich ja redlich bemüht, ihn zu umschiffen, da ich schon ahnte, dass er eine ziemliche Sogkraft auf mich ausüben würde, und seine Lektüre mich womöglich entmutigen würde, selbst jemals wieder eine Zeile zu schreiben, um stattdessen die nächsten zwanzig Jahre auf sein Studium zu verwenden... Doch das Gegenteil ist der Fall! Es ist, als hätte ich ein Tor zu einer ganz eigenen Zauberwelt aufgeschlagen, die mir hilft, mich dichterisch zu positionieren und meinen Eingebungen zu vertrauen. Auch Goethe hat geübt, gelernt und sich selbst in seinen Texten verarbeitet. Dabei sind ihm Lyrik und Prosa von unvergleichlicher, universeller Kraft gelungen. Sein Leben war alles andere als perfekt, aber seine Werke waren eine beeindruckende Vielfalt von Perfektion!
Die oben stehenden Verse von Goethe an Lida gehören zu den schönsten Liebesworten, die ich seit langem gelesen habe - abgesehen von denen Rainer Maria Rilkes an Lou Salomé aus den "Buch von der Pilgerschaft" (siehe weiter unten) vielleicht.
x Alice
Nähe des Geliebten ~ J.W. von Goethe
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh´ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!
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Johann Wolfgang von Goethe (1795)
Ich denke dein
Ich denke dein, wenn sich im Blütenregen
Der Frühling malt
Und wenn des Sommers mildgereifter Segen
In Ähren strahlt.
Ich denke dein, wenn sich das Weltmeer tönend
Gen Himmel hebt
Und vor der Wogen Wut das Ufer stöhnend
Zurücke bebt.
Ich denke dein, wenn sich der Abend rötend
Im Hain verliert
Und Philomenes Klage leise flötend
Die Seele rührt.
Beim trüben Lampenschein in bittren Leiden
Gedacht´ich dein;
Die bange Seele flehte nah dem Scheiden:
Gedenke mein!
Ich denke dein, bis wehende Zypressen
Mein Grab umziehn;
Und auch in Tempes Hain soll unvergessen
Dein Name blühn.
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Friederike Brun ~ 1795
Ich habe mich auch daran versucht, allerdings mit einem etwas anderen Blickwinkel:-) Wen´s interessiert, der lese oben weiter!
x Alice
August 30, 2007
Something Has Been Forgotten
I turned around and left you in style,
Hoping you´d finally ask me to stay,
Or change your mind, after a while.
When you said: No; wait!
I slackened my pace, paused in the twilight zone,
Still feeling confidence instead of hate,
Losing eternities on hoping alone.
When you said: Come again!
My mind went wild, ready to spoil you rotten,
When slowly I realized in pain
That something had been forgotten.
Something hidden under the surface
Of your impenetrable explanations,
Something blurred in the tearless mist,
Of my predictable lamentations.
Dammit! Something has been forgotten!
Why can´t we get round to looking ahead?
Why don´t we tempt fate, turn for the better,
And fight for friendship, before it´s too late?
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Alice McDuff ~ 30 June 2007
Lösch mir die Augen aus: ich kann Dich sehn...

Lösch mir die Augen aus: ich kann Dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann Dich hören,
und ohne Füße kann ich zu Dir gehen,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse Dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst Du in mein Hirn den Brand,
so werd ich Dich auf meinem Blute tragen.
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Auszug aus:
Rainer Maria Rilke ~ Das Stundenbuch > Das Buch von der Pilgerschaft
Foto: "Silver Blue" ~ Dreamlight (www.flickr.com)
August 13, 2007
August 05, 2007
Georges Braque: "Die Tätigkeit...
July 27, 2007
July 18, 2007
The Bleeding Bride
On sleepless cemetary ground,
Where trusting souls search for delay,
Where hope and faith can run aground.
I walked up to the chapel hill,
To call on my last resting place,
When suddenly a curious chill,
Heralded what I was to face.
Beneath a graveyard stone she sat,
An ageless, graceful maiden-bride,
Clutching an off-white rose bouquet,
Magenta spots falling on white.
A dead straight, waiting silhouette
Against the dawning nightly glow,
A hundread pearls of blood she shed,
Mirroring a strange tale of woe.
All statuesque, she did remain,
Regardless of the running time,
Controlled by an infinite flame,
For something hidden, she did pine.
But at the strike of midnight bell,
She straightend up her tattered dress,
Arose, and stepped out of her shell,
Forthright, she started to confess:
“I come here every other year,
Because my yearning is my home,
My love may bend, but never sear,
He´s missing, but I´m not alone.
My expectations compass me
Beyond all wretched shades of blame,
They´re whispering the sweetest plea
Beyond all weary sighs of shame.”
And thereupon, from starry skies
Aroused a sweeping rustling,
And right before my puzzled eyes
The bleeding bride was vanishing.
When finally, the maelstrom stopped,
And daylight brightened up the place,
Oh! There she sat, in virgin rock!
A smile adorned her mable face.
**********
Alice McDuff ~ 18 July 2007
July 10, 2007
Chanson du géolier ~ Jacques Prévert
Avec cette clé tachée de sang?
Je vais délivrer celle que j'aime
S'il en est encore temps
Et que j'ai enfermée
Tendrement cruellement
Au plus secret de mon désir
Au plus profond de mon tourment
Dans les mensonges de l'avenir
Dans les bêtises des serments
Je veux la délivrer
Je veux qu'elle soit libre
Et même de m'oublier
Et même de s'en aller
Et même de revenir
Et encore de m'aimer
Ou d'en aimer un autre
Si un autre lui plaît
Et si je reste seul
Et elle en allée
Je garderai seulement
Je garderai toujours
Dans mes deux mains en creux
Jusqu'à la fin de mes jours
La douceur de ses seins modelés par l'amour
Jacques Prévert
**************
*Update:
I have added finished the 4th chapter of Alfred de Musset´s novel "Emmeline".
Check out down below s.v.p.!
x Alice
Festival*ing
Impressions of a free festival
Le miroir brisée ~ Jacques Prévert
Le petit homme qui chantait sans cesse
Le petit homme qui dansait dans ma tête
Le petit homme de ma jeunesse
A cassé son lacet de soulier
Et toutes les baraques de la fête
Tout d´un coup se sont écroulées
Et dans le silence de cette fête
J´ai entendu ta voix heureuse
Ta voix déchirée et fragile
Enfantine et désolée
Venant de loin et qui m´appelait
Et j´ai mis ma main sur mon coeur
Où remuaient
Ensanglantés
Les sept éclats de glace de ton rire étoilé.
Chillin´ before raving
Happily in love:-)
Maintenant j´ai grandi ~ Jacques Prévert
Enfant
j´ai vécu drôlement
le fou rire tous les jours
le fou rire vraiment
et puis une tristesse tellement triste
quelquefois les deux en même temps
Alors je me croyais desespéré
Tout simplement je n´avais pas d´espoir
je n´avais rien d´autre que d´être vivant
j´étais intact
j´étais content
et j´étais triste
mais jamais je ne faisais semblant
Je connaissais le geste pour rester vivant
Secouer la tête
pour dire non
secouer la tête
pour ne pas laisser entrer les idées des gens
Secouer la tête pour dire non
et sourire pour dire oui
oui aux choses et aux êtres
aux êtres et aux choses à regarder à caresser
à aimer
à prendre ou à laisser
J´étais comme j´étais
sans mentalité
Et quand j´avais besoin d´idées
pour me tenir compagnie
je les appelais
Et elles venaient
et je disais oui à celles qui me plaisaient
les autres je les jetais
Maintenant j´ai grandi
les idées aussi
mais ce sont toujours de grandes idées
de belles idées
d´idéales idées
Et je leur ris toujours au nez
Mais elles m´attendent
pour se venger
et me manger
un jour où je serai très fatigué
Mais moi au coin d´un bois
je les attends aussi
et je leur tranche la gorge
et leur coupe l´appétit.
************
Kurt Wagner
When night falls
June 29, 2007
June 28, 2007
Welcome, Anais!
*24 June 2007
3.410 gr
54 cm
cute and lovely
Bienvenue, petite fleur!
Willkommen, Du Süße!
Welcome, little darling!





